Gruppentherapie

"Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“

In der Gruppe können Menschen mit ähnlichen Problemen bzw. Symptomen sich miteinander austauschen. Geteiltes Leid ist schließlich sprichwörtlich halbes Leid. Im Lichte der Betrachtung anderer Betroffener treten bestimmte Eigenarten und Schwierigkeiten deutlicher zutage und werden verständlicher. In der Gruppe kann vom Wissen, den Vorstellungen und Perspektiven der anderen Teilnehmer profitiert werden. Gemeinsam entwickelte Lösungsansätze können dann umgesetzt und erprobt werden. Insofern bietet die Gruppe neben der Therapeutin bis zu acht Co-Therapeuten bzw. Co-Therapeutinnen, die Ihnen helfen, Wege aus der Krankheit zu finden.

In der Gruppentherapie gibt es festgelegte Regeln wie Diskretion oder Vertraulichkeit, an die sich alle Teilnehmer halten müssen. Was in der Gruppe besprochen wird, bleibt in der Gruppe. Des Weiteren ist eine wertschätzende Haltung innerhalb der Gruppe sehr wichtig. 

Gruppentherapie ist bei ganz unterschiedlichen Gruppengrößen wirksam. In meiner Praxis biete ich Gruppen mit 4 bis 8 Teilnehmern mit folgenden Schwerpunkten an:

  • Depressionsbewältigungsgruppe
  • Angstbewältigungsgruppe
  • Selbstwertgruppe
  • Soziale Kompetenz Gruppe
 

Eine Gruppensitzung findet einmal wöchentlich statt und dauert 1,5 Stunden.


Ihre Voraussetzungen

  • Sie können sich vorstellen, auch im Kreise mehrerer anderer Betroffener über sich und Ihre Sorgen zu berichten und über Ihre Gefühle zu sprechen.
  • Sie sind relativ stabil und können Ihren Alltag einigermaßen gut bewältigen.
  • Sie haben regelmäßig und zuverlässig Zeit am Nachmittag oder Abend, an dem die Gruppe stattfindet.
  • Es hat zu keinem Zeitpunkt eine psychotische Erkrankung (u. a. Schizophrenie) vorgelegen und Sie sind nicht suchtkrank oder stabil trocken.